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Töpfchen – Das sollte man wissen

Ein Töpfchen hilft Kleinkindern den Übergang von der Windel zur Toilette zu erlernen. Zudem lernt es dadurch seinen eigenen Körper kennen und einschätzen. Jeder erfolgreiche Gang zum Töpfchen stellt für das Kind ein weiteres Stück Unabhängigkeit und Selbständigkeit dar. Dass die neue Errungenschaft ausschließlich für das Kind zur Verfügung steht, merkt es zügig. Daher repräsentiert es für das Kind etwas Eigenes, Exklusives zudem es eine emotionale Bindung aufbauen kann. Ein einfacher Zugang und die Integration in den Alltag ist daher am Anfang sehr wichtig. Das Töpfchen sollte dort aufgestellt werden, wo sich das Kind die meiste Zeit aufhält.

 

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Töpfchen oder Toilettensitz?

Im Vergleich zu einem Toilettensitz eignet sich ein Töpfchen zur Abgewöhnung der Windel besser. Das liegt daran, dass der Toilettensitz auf der für das Kind vergleichsweise hohen Toilette angebracht werden muss. Das Kind könnte sich soweit oben auf der Toilette unsicher fühlen und verkrampfen. Das ist verständlicherweise kontraproduktiv, wenn das Kind den Gang zur Toilette als etwas Positives erleben soll. Darüber hinaus ist das Töpfchen in seinen Einsatzmöglichkeiten wesentlich flexibler als ein Toilettensitz. Denn dieser setzt eine Toilette voraus.

Daher ist die empfehlenswertere Variante das Töpfchen am Boden. Dort kann das Kind seine Füße auf den Boden stellen. Dies gibt ihm/ihr mehr Sicherheit und wirkt im Vergleich zur hohen Position auf dem Toilettensitz nicht so beängstigend.

Der Toilettensitz kann bei einem größeren Kind mit mehr Sicherheit und motorisch ausgeprägteren Fähigkeiten zum Einsatz kommen. Dann auch gern in Kombination mit einem Hocker oder einem Toilettentrainer*. Diesen kann das Kind nach entsprechender Übung und Sicherheit allein aufstellen und den Toilettengang größtenteils selbständig durchführen. Dieses Erfolgserlebnis stärkt zudem das Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit des Kindes.

 

Allein zur Toilette

Manche Kinder fühlen sich dadurch sehr bestätigt. So kann es folglich dazu kommen, dass manches Kind die Verrichtung seines Geschäftes ohne Beisein des Elternteils einfordert. Um hier keinen Konflikt entstehen zu lassen, sollte an dieser Stelle vertrauen geschenkt werden. Dennoch sollte die Aufsicht über das Kind nicht vernachlässigt werden. Ein kontrollierender Blick durch den Türschlitz wäre eine angebrachte Lösung für diese Situation.

 

Eigenschaften

Die meisten Töpfchen bestehen aus bruchsicherem Kunststoff. Es gibt auch Modelle aus biologisch abbaubaren Pflanzenfasern. Besonderes Augenmerk gilt der Standfestigkeit. Ebenfalls wichtig sind abgerundete Ecken und Kanten, um die Reinigung zu erleichtern.

Vor dem Kauf sollte man darauf achten, dass ein bequemes sowie längeres Sitzen möglich ist. Dies erfordert genügend breite Sitzränder und eine Rückenlehne. Modelle mit Armlehne bieten noch mehr Komfort. Manche Modelle besitzen eine vergleichsweise zu schmale Sitzfläche. Das ist für das Kind nicht beqeuem. Zudem hinterlässt die zu schmale Sitzfläche Druckstellen auf der Kinderhaut.

 

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Im Gegensatz dazu gibt es auch zu großflächige Modelle. Diese sind derart großzügig geformt, dass das „Geschäft“ beim Jungen durch Einklemmen behindert wird oder das Töpfchen beim Aufstehen an der Haut haften bleibt.

 

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Den meisten Töpfchen ist gemein, dass sie an der Vorderseite einen nach oben gezogenen Spritzschutz aufweisen. Bei Jungen ist es wichtig darauf zu achten, dass dieser nicht das Urinieren behindert. Bei Mädchen kann dieser Spritzschutz entfallen.

Einige Töpfchen haben einen Deckel. Je nach Modell fungiert das Töpfchen dann zusätzlich als Fußbank oder Hocker.

Eine besondere Eigenschaft mancher Töpfchen ist deren Höhenverstellbarkeit. Auf diese Weise wachsen sie mit dem Kind mit und bieten eine komfortable Sitzhöhe. Das Kind kann somit seine Füße optimal auf dem Boden platzieren.

Schlussendlich trägt ein ergonomisches, dem Körper des Kindes angepasstes Design zur Kaufentscheidung bei. Zur Erhöhung der Akzeptanz sollte das Töpfchen in Form- und Farbgebung für das Kind interessant gestaltet sein. Je nach Alter kann das Kind sein Töpfchen bemalen oder anderweitig gestalten, um die Bindung zu verstärken.

 

Reinigung

Ein Töpfchen lässt sich aufgrund des Materials leicht reinigen. Nach dem Urinieren wird der Inhalt in die Toilette gekippt. Selbiges gilt nach dem großen Geschäft. Anschließend Ausspülen und bei Bedarf kannst du Einmalhandschuhe verwenden.

Tipp: Legt man vor dem großen Geschäft ein paar Lagen Toilettenpapier hinein, hat man weniger Reinigungsaufwand.

Nach dem Auskippen sollte man bei Bedarf nochmal mit Toilettenpapier oder Reinigungstüchern nachreinigen und mittels Wasser ausspülen. Anschließend das Töpfchen trocken wischen.

Desinfektionsmittel sind nur bei einem an einer Magen-Darm-Erkrankung leidenden Kind notwendig, um die Ausbreitung der Krankheitserreger einzudämmen. Hierfür gibt es Desinfektionstücher* oder Mittel zum Aufsprühen*.

Nachdem man alles gereinigt hat, sollte man sich abschließend die Hände ordentlich unter warmen Wasser und mit Seife waschen.

 

Abkürzung für Eilige

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